| INRO-Holzschutz
Holz ist ein Stück Natur. Und Holz
lebt auch dann noch, wenn es nicht mehr
in der Gestalt eines Baumes im Wald steht. Holz benötigt deshalb
Pflege und Schutz - wie der Wald, aus dem es stammt. Das sind die Schädlinge,
die dem Holz das Leben schwer machen können:
Der
Hausbock
Er ist ein bräundlich bis
schwarzer Käfer, mehr oder weniger behaart, ca. 7-20 mm lang. Er
entwickelt sich in geschlagenem Nadelholz und bevorzugt Dachkonstruktionen.
Die im Juni bis August ausfliegenden Käfer leben ausschliesslich
zur Fortpflanzung. Sie nehmen keine Nahrung auf. Nach der Paarung sucht
sich das Weibchen geeignete Schlitze und Risse im Holz zur Eiablage. Die
Eier werden im mehreren Partien mit einer ausstülpbaren Legeröhre
abgelegt. In 10-20 Tagen entwickeln sich die Eier zu Larven, die sich
je nach Verhältnissen 3-10 Jahre im Holz ernähren. Diese gelblich
weissen Maden sind die Schädlinge des Holzes. Nachdem sie ein Puppenstadium
durchgemacht und sich so zum fertigen Käfer entwickelt haben, fressen
sie sich an die Holzoberfläche. Dann beginnt der Kreislauf von neuem.
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Die
Anobien
Die
Anobien werden auch Holzwurm, Klopf-, Poch-, Nagerkäfer oder Totenuhr
genannt. Die Tierchen sind 3-4 mm lang, braun und haben einen helmförmigenHalsschild.
Diese Käfer sind praktisch an allen einheimischen Möbel und
Bauholzarten schädlich. In der Regel wird nur überdachtes Holz
befallen. Die Käfer fliegen im Mai und Juni. Das Weibchen legt ca.
20-40 Eier einzeln oder in Gruppen in Risse und alte Ausfluglöcher.
Die Entwicklung kann günstigenfalls in 8-9 Monaten beendet sein.
Normalerweise beansprucht sie aber 2-3 Jahre.
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